Last Minute-Förderung

Du hast erst jetzt von der Förderung erfahren, dein Törn ist aber schon vorbei? Kein Problem! Bis 4 Wochen nach Reiseende kannst du noch einen Antrag stellen. Durch eines unserer Stipendien kannst du deinen Törnbeitrag nachträglich reduzieren. Natürlich gilt das auch für alle kommenden Törns auf den S.T.A.G.-Mitgliedsschiffen.

Den Antrag und die Kontaktmöglichkeiten findest du hier.

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Aktuelles

16. November 2022

Der Kalender 2023 ist da!

Jedes Jahr freuen wir uns aufs neue! Der Kalender mit den wunderschönen Mitgliedsschiffen der S.T.A.G. ist auch für das Jahr 2023 im Druck. Danke an alle, die Fotos eingesendet haben – nur mit eurer Hilfe können wir den Kalender jedes Jahr so schön gestalten wie in den letzten Jahren!

Ihr könnt den Kalender bereits bestellen (15,00€ + Porto) und bekommt ihn druckfrisch, sobald er in Bremerhaven ankommt.

Schreibt dazu einfach eine Mail an andrea.richartz@sta-g.de

Hier eine kleine Vorschau:

17. September 2022

S.T.A.G.-Pfingsttörn auf der „Esprit“

Vor 3 Jahren wurde meine Segelbegeisterung beim Jollensegeln auf dem Zwischenahner Meer geweckt. Etliche Segeltage später und als stolze Besitzerin eines Sportbootführerscheins Binnen und See beschränkte sich meine Segelerfahrung leider immer noch auf das heimische Binnengewässer. Dies sollte sich nun endlich ändern. Über einen Freund hatte ich von der S.T.A.G. erfahren und hatte das Glück einen Nachrückerplatz für den Pfingstjugendtörn auf der Esprit zu bekommen. Schon eine Woche nach der Zusage machte ich mich in übervollen Zügen auf den Weg nach Bremerhaven. Ohne eine große Vorstellung was mich erwarten würde, aber mit viel Vorfreude im Gepäck suchte ich am Hafen angekommen bei strahlendem Sonnenschein den Liegeplatz der Esprit.

An Deck wartete schon das Jugendteam auf uns und unter Deck wurden wir von der Stammcrew mit leckerem Abendessen begrüßt. Beim gemütlichen Essen an Bord wurde der Plan für die nächsten Tage besprochen. Helgoland, das sonst übliche Ziel, sollte dieses Wochenende aufgrund der Nordseewoche nicht angelaufen werden. Stattdessen wurde Büsum ins Auge gefasst, dessen Name im Zusammenhang mit den Büsumer Nordseekrabben bei einigen sofortige Begeisterung auslöste. Unsere Besatzung für dieses Wochenende: 4 Stammcrewmitglieder der Esprit, Milena, Lydia und Georg als Jugendteam der S.T.A.G. und 9 Trainees mit unterschiedlichsten Segelerfahrungen. Von Segel-Neulingen bis zur Atlantiküberquerung war alles vertreten. Viele der Teilnehmer kannten sich schon vom letzten Jahr, denn der Törn sollte eigentlich schon 2021 stattfinden und wurde coronabedingt im letzten Jahr als Onlinetörn durchgeführt. Dadurch ging das Namenlernen schneller von der Hand, die Stimmung war sofort ausgelassen und die Esprit war vielen auch schon bekannt.

Schnell lernten wir, dass sich der Tagesablauf auf der Nordsee nach den Gezeiten richtet und die Nacht auch mal kürzer ausfallen kann. Der Plan für den morgigen Tag: 4:30 Uhr aufstehen, um pünktlich mit dem Hochwasser in Bremerhaven auszuschleusen und sich anschließend vom ablaufenden Wasser aus der Weser rausziehen zu lassen. Nach einer ausführlichen Sicherheitseinweisung ging es also schnell in die Kojen.

Einige Stunden später schallte schon die Guten-Morgen-Musik durch Kammern und wir sammelten uns motiviert im Cockpit. Für das Ablegemanöver bekam jeder eine Aufgabe an den Fendern und Leinen. Kaum abgelegt stand das nächste Anlegemanöver in der Schleuse bevor. Da waren sogar unsere Skipper aufgeregt, denn so voll hatten selbst sie die Schleuse noch nicht erlebt. Hinter der Schleuse hieß es dann zum ersten Mal Segel setzen, schon beeindruckend verglichen mit einer Jolle. Auf einem Amwindkurs und unterstützt von der Strömung kamen wir schnell in Fahrt und ließen uns bei über 10 Knoten den Wind um die Köpfe wehen. Vorbei an Fahrwassertonnen, Leuchttürmen und Windrädern rollten wir das Feld der vorausfahrenden Helgolandregatta von hinten auf, bis wir unseren Kurs Richtung Büsum änderten. Schnell wuchsen wir als Crew zusammen, jeder packte an und war mit großer Begeisterung dabei. Selbst der ein oder andere Anflug von Seekrankheit wurde mit guter Laune schnell überwunden. Auf der Fahrt nach Büsum lernten wir die Navigation mit GPS, Kompass und Papierkarte und fuhren schließlich sicher Richtung Hafen. Als persönliches Highlight des Törns durfte ich in Büsum anlegen und wir machten zwischen den vielen Krabbenkuttern fest. Getreu unseres Törnmottos „Nicht lang schnacken, Segel packen“ wurde schnell das Deck klariert. Anschließend wartete das verdiente Krabbenbrötchen samt Hafenfest bei sonnigem Wetter auf uns.

Wir ließen den gelungenen Segeltag mit einem lustigen Abend ausklingen, bevor am nächsten Morgen um 4:30 Uhr wieder der Wecker klingelte. Wieder standen alle hochmotiviert im Sonnenaufgang an Deck und wir verließen Büsum Richtung Bremerhaven. Die Aufgaben an Deck spielten sich so langsam ein, eingeteilt in 3 Wachen hatte jeder die Möglichkeit Ruder zu gehen, den Ausguck zu übernehmen und die Navigation zu machen. Im Gegensatz zum ersten Tag blieben heute alle von der Seekrankheit verschont und wir verbrachten den Tag mit interessanten Gesprächen, kleinen Theorieeinheiten oder einfach lesend und schlafend an Deck. Als wir schon am frühen Nachmittag auf Bremerhaven zusteuerten, wollte noch keiner so richtig den Segeltag zu Ende gehen lassen und so entschieden unsere Skipper kurzerhand die Weser bis nach Brake weiter zu segeln. In Brake angekommen genossen wir das wohlverdiente Anlegebier und bekamen noch spontanen Besuch aus dem S.T.A.G Vorstand. Zur Freude aller durfte am nächsten Tag bis 8 Uhr ausgeschlafen werden, bevor es für uns zum letzten Mal an diesem Wochenende hieß: Leinen los und Segel setzen. Wir fuhren die Weser wieder raus nach Bremerhaven und legten schließlich auf unserem Liegeplatz in Bremerhaven an.

Am Ende dieses gelungenen Törns standen neben einer tollen Crew, ganz viel Spaß und gutem Wetter ganze 174 Seemeilen im Logbuch, davon 167 unter Segeln!

Übrigens komme ich erst jetzt, 2 Wochen nach Pfingsten, dazu diesen Bericht zu schreiben, da ich letztes Wochenende sofort wieder mit der Esprit unterwegs war, dieses Mal mit dem Ziel Helgoland.

Kristin, Trainee

13. Juni 2022

Landgestützte Fortbildung „Wetter“


In der Wintersaison 2022/2023 wird wieder die bewährte Fortbildung „Wetter“ angeboten.
Sie soll dem Verständnis des Wetters besonders in den Fahrtgebieten Nord- und Ostsee dienen.
Als Themen werden behandelt:

  • physikalische Grundlagen des Wettergeschehens, Wasser in seinen Aggregatzuständen
  • Wolkenbildung
  • Aufbau und Wirkung von Zyklonen und Antizyklonen sowie deren Verlagerungen
  • typische Wetterlagen in Nord- und Ostsee, deren Dauer und Beständigkeit
  • Wie und wo bekomme ich Wetterberichte? Beurteilung deren Genauigkeit
  • Interpretation und eigenes Zeichnen von Wetterkarten
  • Die Fortbildung findet am 12. und 13. November 2022 in den Räumlichkeiten der Yachtschule Eichler in Hamburg-Finkenwerder statt.
    Der Preis für Erwachsene beträgt 60 €, für Schülerinnen, Studentinnen und Auszubildende 30 €.
    Wie im letzten Jahr wird diese Fortbildung in Zusammenarbeit mit der S.T.A.G. Bremerhaven angeboten und steht somit allen Mitgliedern der S.T.A.G. und ihren 40 Mitgliedsschiffen offen.
    Weitere S.T.A.G.-Fortbildungsangebote findet Ihr unter https://www.sta-g.de/termine/weitere-termine/
    Rückfragen zu dieser Fortbildung gerne direkt an Stefan Ohmes / stefan.ohmes@thor-heyerdahl.de

Daten und Fakten:
Termin:

Sa, 12.11. – So, 13.11.2022 / jeweils 11:00 bis 17:00Uhr

Ort:

Yachtschule Eichler / Steendiek 43 / 21129 Hamburg-Finkenwerder
Ein Hygienekonzept für den Unterrichtsraum liegt vor und kann auf Anfrage gerne zugemailt werden. Ergänzend dazu arbeitet die Yachtschule mit Kärcher Raumluftreinigungsgeräten.


Anreise:

organisiert und bezahlt jeder selbst


Unterkunft:

organisiert und bezahlt jeder selbst. Es gibt auf der Homepage der Yachtschule
Eichler ein paar Hoteltipps direkt auf Finkenwerder


Anmeldung:

spätestens bis zum 01. September 2022 über die Thor-Heyerdahl-interne MoEve
oder über die Geschäftsstelle in Kiel, mail@thor-heyerdahl.de unter Nennung der vollen Rechnungsanschrift und ggf. Nachweis zur Preisreduzierung (Studienbescheinigung o.ä.).


Kosten:

60€/ 30€
Bei mangelnder Auslastung behalten wir uns eine Absage der Fortbildung vor.
Bei kurzfristigen Absagen von weniger als acht Tagen behalten wir uns die
Erhebung einer Verwaltungspauschale in Höhe von 20€ vor.


Viele Grüße
Euer Ausbildungsteam und der Vorstand

Segelschiff „Thor Heyerdahl“ e. V.

18. Mai 2022

Spendenkampagne für die ASTARTE!

Aus dem Aufruf zur Kampagne:

„Wie Ihnen und euch bekannt ist, wurde die Schiffergilde in den vergangenen zwei Jahren sowohl durch die Corona-Pandemie als auch durch die Notwendigkeit der Erneuerung des Sicherheitszeugnisses für die ASTARTE vor zwei Herausforderungen gestellt, die nicht einfach zu bewältigen waren und die zum Teil auch noch ihre Schatten voraus werfen. Durch die Corona-Pandemie waren wir dazu gezwungen, den Betrieb von Börteboot No.3 und ASTARTE komplett einzustellen. Damit brachen natürlich auch die hiermit verbundenen Einnahmen weg.

Eine Besichtigung der ASTARTE durch die BG Verkehr im Zusammenhang mit der Erneuerung des Sicherheitszeugnisses führte zu einer Liste von Mängeln, deren Beseitigung notwendige Vorbedingung zum Weiterbetrieb der ASTARTE sind.
Viele dieser Arbeiten wurden von der Stammcrew der ASTARTE und der Bültjer Werft in Ditzum mittlerweile erledigt. Der größte Teil dessen, was von der Werft gemacht werden musste, ist durch eine Finanzierung des Magistrats abgedeckt. Für weitere Dinge, die noch auf der Mängelliste stehen, haben wir Fördergelder beantragt. Es bleibt jedoch eine Restsumme, für die wir noch Quellen suchen.
Den Innenausbau der ASTARTE, den wir wieder selber machen werden, möchten wir sobald als möglich angehen. Für das hierzu notwendige Material benötigen wir ebenfalls noch finanzielle Mittel.

Alles dies zusammengenommen führt dazu, dass wir über die Plattform Better Place eine Spendensammlung initiiert haben, die auch über unsere Website (www.schiffergilde.de) und unseren Facebook-Auftritt bekannt gemacht wird.


Spenden kann man einmal für die neuen Spanten (diesen Link anklicken)
          oder
man möchte für den Innenausbau spenden (diesen Link anklicken). 

Mit diesem Spendenaufruf möchten wir Sie und euch darum bitten, diese Spendensammlung bei allen Bekannten und Verwandten publik zu machen und zu bewerben. Jede Spende ist steuerlich absetzbar, wir stellen gerne eine Spendenbestätigung aus.

Wir hoffen – unter der Voraussetzung, dass wir die Finanzierungslücken füllen können – im Spätsommer wieder Tagesfahrten und ab der Saison 2023 auch wieder längere Ausbildungstörns machen zu können. Spätestens dann kann die ASTARTE auch wieder die Gelder selber einfahren, die der Verein benötigt, um das Schiff weiter betreiben zu können.“

10. Mai 2022

Rückblick auf die Jahreshauptversammlung 2022

Knapp hundert Teilnehmer, angenehme Atmosphäre und spannende Themen: Das war unser Fazit der diesjährigen Mitgliederversammlung im Fischbahnhof in Bremerhaven. Jörg Schinzer, unser Vorsitzender, führte durch die knapp dreistündige Veranstaltung, auf der u.a. Insa Sülberg als Schriftführerin und Bernd Voigt als Small Ships-Vertreter wiedergewählt wurden und Milena Müller als Jugendsprecherin neu gewählt wurde.

Eigentlich, ja eigentlich, wollten und konnten Präsidium und Rat der S.T.A.G. den vielen Mitgliedern nur positive Nachrichten überbringen, z.B. dass die S.T.A.G. die coronabedingten Probleme recht gut bewältigt hat, ebenso wie ihre Mitgliedsschiffe, die Zahl der Mitglieder ist recht konstant und damit auch die Beiträge. Stattdessen war es das Gebot der Stunde, sich zu Beginn der Jahreshauptversammlung von den Sitzen zu erheben und mit einer Schweigeminute der Opfer des grausamen Krieges gegen die Ukraine zu gedenken.

Auch wenn die politische Situation im Augenblick wenig Grund zum Optimismus bietet, kann die S.T.A.G. recht zuversichtlich in die Zukunft blicken: Dank der über 3000 Mitglieder stehen auch in diesem Jahr wieder ausreichend Mittel zur Verfügung, um allen berechtigten Jugendlichen (max. 25 Jahre) das traditionelle Segeln zu ermöglichen. In diesem Jahr können auch wieder die erfolgreichen Jugendtörns stattfinden. Vor allem segelunerfahrene Jugendliche sollen auf diesen Reisen erstmals richtige „Seeluft schnuppern“. Für die 35 Mitgliedsschiffe stehen wieder über 70.000€ bereit, um bei Existenz bedrohenden technischen Problemen zu helfen. Übereinstimmend teilten deren Repräsentanten mit, dass das Interesse, endlich wieder an Törns teilzunehmen, überwältigend sei, darunter auch viele, die dies zum ersten Mal „wagen“. Erfahrungsgemäß sind das diejenigen, die später begeistert an den sog. „Tüdelkursen“ – den Kursen zur traditionellen Seemannschaft – teilnehmen. Diese erfolgreichen Wochenendseminare hatte Jochen Garrn, Ehrenmitglied und „Sailtrainer des Jahres“, entwickelt und seine Kenntnisse bereitwillig weitergegeben. So können nun auch nach seinem Tod 2020 die Mitglieder seines Teams diese Ausbildung weiterführen. Jochen Garrns Standardwerke „Handbuch für Decksleute“ und „Handbuch für Bootsleute“ konnten nach dem großzügigen Verzicht der bisherigen Inhaber der Veröffentlichungsrechte von der S.T.A.G. wieder herausgegeben werden und stehen nun allen Interessenten zur Verfügung (Verkauf über die Geschäftsstelle, bereits über 230 versendet). Die englische Ausgabe wird z.Zt. vorbereitet.

Der einstimmig gebilligte Haushaltsentwurf sieht auch die Weiterführung aller Weiterbildungsmaßnahmen für Patentinhaber und Crew vor. An alle Teilnehmer ging zudem die Aufforderung, Kandidat:innen für den „Jochen Garrn-Preis für traditionelle Seemannschaft“ zu nominieren. Der Preis konnte wegen der Coronapandemie in den letzten beiden Jahren nicht vergeben werden. Volker Klose, langjähriger Präsident der S.T.A.G., verwies in seiner Rede nicht nur auf die intensiven Bemühungen, vor allem Jörg Schinzers, der traditionellen Seemannschaft als immaterielles Kulturerbe die nötige Anerkennung zu verschaffen, sondern auch auf den Deutschen Seeschifffahrtstag in Bremen und Bremerhaven vom 29.9. – 3.10.2022. Dank der intensiven Zusammenarbeit mit den Organisatoren sei die S.T.A.G. nun Bestandteil dieser wichtigen Veranstaltung. Spektakulärer Höhepunkt ist die Parade von einigen hundert Schiffen und Booten am 30. September 2022.

Lena Weweler, deutsches Mitglied des Aufsichtsrates der STI, berichtete von den Entscheidungen, die dort getroffen wurden: So wurden die russischen Windjammer zumindest von den Regatten dieses Jahres ausgeschlossen, die Verträge mit der russischen Reederei SOVCOMFLOT gekündigt, die u.a. das Race for Peace von Korea nach Wladiwostock sponsern wollte. Zudem soll nach zwei Coronajahren in diesem Jahr wieder eine „echte“ internationale Konferenz in Präsenz stattfinden.  Die STI ist recht zuversichtlich, dass die geplanten Tall Ships‘ Races sowohl 2022 als auch 2023 gesegelt werden können. Die Zahl der für die Races dieses Jahres gemeldeten Schiffe gibt jedenfalls Anlass zum Optimismus. Auch die beiden Online-Konferenzen des Youth Councils (2021 und 2022) mit weit über 400 Teilnehmern wurden sehr positiv beurteilt. Der einfache und unkomplizierte Chat mit neuen Freunden auf sieben (!) Kontinenten begeisterte einfach alle. Diese internationale Jugendarbeit unterstützte die S.T.A.G. mit erheblichen Zuschüssen, auch die STI profitierte davon. Alle, die endlich wieder an den großen Regatten teilnehmen wollen, können sich nach den Worten der Vertreter der S.T.A.G. in den internationalen Gremien die berechtigte Hoffnung machen, in den nächsten Jahren vor der „Haustür“ segeln zu können:

2022 – Nordsee/Den Helder – Hartlepool – Fredrikstad – Lerwick – Arendal

2023  – Ostsee/Klaipeda – Helsinki – Tallinn – Turku – Mariehamn – Stettin 

Am Folgetag fand in Bremerhaven auch das Treffen der Repräsentanten der Mitgliedsschiffe statt. Nikolaus Kern, Mitglied der GSHW und Vorsitzender von DJS – Clipper e.V., legte ihnen nahe, den 17. März 2023 im Auge zu behalten: An diesem Tag enden alle Übergangsregelungen, die den Betrieb der Traditionssegler nach den Bestimmungen der „alten“ Schiffssicherheits-Verordnung ermöglichen. Dies gilt auch für die Qualifizierung der Besatzungen: Seedienst-Tauglichkeit, Medical Care-Zeugnisse usw.

3. März 2022

Jahreshauptversammlung

Unsere Jahreshauptversammlung findet am 05.03.2022 um 11.00 Uhr im Fischbahnhof, Am Schaufenster 6, in 27572 Bremerhaven als Präsenzveranstaltung statt.

 

Bitte meldet euch zu dieser Veranstaltung an.  stag@sta-g.de

 

Es gilt die 3G Regel (geimpft, genesen, getestet). Es besteht keine Maskenpflicht und Abstandsregel ab dem 04.03.2022.

 

Direkt im Fischereihafen auf dem Parkplatz befindet sich auch ein Testcenter, wer dies in Anspruch nehmen möchte.

 

Wir freuen uns auf euch!

26. Januar 2022

Aufruf an die Schiffe

Deutscher Schiffahrtstag lädt alle Traditionsschiffe ein

„Der erste Deutsche Seeschifffahrtstag fand bereits 1909 in Berlin statt und der 36. Deutsche Schifffahrtstag wird in Verbindung mit dem Weltschifffahrtstag der Vereinten Nationen beginnend am 29. September 2022 in Bremen und Bremerhaven stattfinden.#

Der Deutsche Schifffahrtstag 2022 wird vom 29. September bis zum 3. Oktober 2022 an zwei maritimen Standorten, in Bremen und Bremerhaven stattfinden. Dabei werden unter dem Motto „Nachhaltige Schifffahrt: Gemeinsam, klar, sauber!“ die zentralen Zukunftsfragen der Schifffahrt diskutiert.

Dafür sind die Planungen für das kommende Jahr bereits voll am Laufen. Die CityInitiative Bremen plant die Eröffnung der Maritimen Woche für Freitag, den 23.09.2022. Am Samstag, den 24.09.2022 soll dann die stimmungsvolle Lampionfahrt stattfinden und im Laufe der nächsten Woche weitere Veranstaltungen zum Maritimen Thema.

Statt wie in der Vergangenheit zwei Bootsparaden (Freitag und Samstag) wird hier jetzt also nur die Lampionfahrt gefahren.

Im Gegenzug bzw. im Anschluss an diesen Event planen die Organisatoren des Deutschen Schifffahrtstages 2022 weitere interessante Aktionen vom 29.09.2022 – 3.10.2022. Für uns Wassersportbegeisterte besonders interessant: die Planung einer großen Schiffs- und Bootsparade zwischen Bremen und Bremerhaven am Freitag, 30.09.2022.“

Mehr Infos unter: Deutscher Schifffahrtstag

26. Januar 2022

Antrag zum Kulturerbe gestellt

S.T.A.G. stellt Antrag zum immateriellen Kulturerbe

Die Deutsche Marine, GSHW (Gemeinsame Kommission für historische Wasserfahrzeuge), GSTU (German Sail Training Union), Tall Ship Friends Deutschland sowie die EMH (European Maritime Heritage) und das „Deutsche Schiffahrtsmuseum – Leibniz Institut für maritime Geschichte“ unterstützen diesen Antrag vehement. Hier in Deutschland ist es vor allem dem langjährigen Ratsvorsitzenden der S.T.A.G., Jörg Schinzer, zu verdanken, dass dieser Antrag an die Deutsche UNESCO – Kommission zur 5. Bewerbungsrunde 2021 / 22 gestellt und in Bremen eingereicht werden konnte. 

Nach dem Ende der kommerziellen Segelschifffahrt im 20. Jahrhundert droht nun mit dem „Aussterben“ der ehemaligen Besatzungsmitglieder auch das in Jahrtausenden erworbene handwerkliche Können und Wissen für immer verloren zu gehen. Ausbildung unter Segeln findet heute nur noch auf militärischen Segelschulschiffen statt. Nur Russland und Dänemark unterhalten noch Segelschulschiffe, um den Nachwuchs der Handelsschifffahrt bzw. Fischerei während relativ kurzer Törns an das Leben auf See zu gewöhnen.

Es ist nicht nur der drohende Verlust an manuellen Fähigkeiten. Auch die Erfahrungen durch die psychischen Belastungen der Arbeit an Bord ohne Chance nach Feierabend nach Hause gehen zu können sowie durch die zwingend notwendige Arbeit im Team – Tag und Nacht – und die sich daraus ergebenden sozialen Verhaltensweisen würden in den wenigen verbleibenden Jahren mit Sicherheit verloren gehen. Wer hat denn noch Ahnung, wie sich ein kleines Boot bei schwerer See verhält, kann die Auswirkung von Strömung und Wind auch auf einem großen Frachter zuverlässig abschätzen oder kann zwei kurze Taue zuverlässig verbinden (spleißen), den richtigen Seemannsknoten anwenden, oder gar Segel sturmsicher befestigen. Nur wenn dieses Wissen und die Erfahrungen weitergegeben werden, ist maritime Geschichte verständlich und nachvollziehbar. Dies zu gewährleisten hat sich die S.T.A.G. und die sie unterstützenden Organisationen zur Aufgabe gemacht. 

Besatzungsmitglieder arbeiten am 21.08.2013 in der Bredo-Werft in Bremerhaven am Segelschiff „Alexander von Humboldt“ Nach zwei Jahren Dienstzeit ist das Schiff für eine größere Werftzeit zur Inspektion im Dock. Foto: Maurizio Gambarini/dpa

Unter dem Begriff „Sail Training“ wurden Ausbildungsprogramme entwickelt um an Land die manuellen Kenntnisse vor allem an Jugendliche, aber auch an interessierte Erwachsene weiterzugeben. Später sollen diese Fähigkeiten unter den erschwerten Bedingungen an Bord angewandt werden, so dass am Ende eine Mannschaft entsteht, die in der Lage ist unter Segeln Ozeane zu überqueren und selbst im Sturm ein Schiff sicher zu führen sowie es zuverlässig in Stand zu halten. Dazu gehören auch Kenntnisse wie man ohne GPS und anderen elektronischen Hilfsmitteln die Position seines Schiffes und den Kurs bestimmen kann. Ein Aspekt, der in den Zeiten von Cyberwar zunehmend wichtiger wird. Und nicht zuletzt gilt es die traditionellen Arbeitslieder, die Shanties, in ihrer ursprünglichen Form und Zweck mit Leben zu erfüllen, jenseits der allzu beliebten sog. Seemannschöre. Dies gilt alles auch für das Segeln mit körperlich und geistig eingeschränkten Personen, an Bord von speziellen, traditionellen Segelschiffen wie der britischen „Tenacious“ (Bark) oder der „Wappen von Ueckermünde“.

Wie viele internationale Untersuchungen zeigen, ist dieses „Sail Training“ zum einen Geschichte bewahrend, aber auch das soziale Verhalten positiv beeinflussend und persönlichkeitsbildend.

Gleichzeitig hilft es privaten Eignern, gemeinnützigen Vereinigungen sowie Museen traditionelle Segelschiffe zu retten und sie für weitere Generationen in Fahrt zuhalten – denn je authentischer die Umgebung ist umso effektiver und begeisternder ist auch das Sailtraining.

Bereits 2003 hatte die Bundesrepublik die „Barcelona Charter“ unterzeichnet und sich verpflichtet maritimes Kulturgut zu erhalten und 2008 die „Rostock Declaration“ mit dem gleichen Ziel. So sollte es eigentlich selbstverständlich sein, dass dem so gut begründeten und intensiv unterstützten Antrag die „Traditionelle Seemannschaft“ nun in das „Bundesweite Register des immateriellen Kulturerbes“ aufzunehmen, stattgegeben wird. 

Da der Gedanke des „Sail Trainings“ weltweit gepflegt wird, in 28 Nationen gibt es mittlerweile ähnliche Organisationen wie die deutsche Sail Training Association, sollte der nächste Schritt sein, mit Hilfe der internationalen Dachorganisation „Sail Training International“ (STI) die „Traditionelle Seemannschaft“ auch als immaterielles Weltkulturerbe von der UNESCO anerkennen zu lassen. Diese Kultur, die seit 1956 nicht nur während der internationalen Windjammer – Regatten bereits intensiv gepflegt wird sollte so auch internationale Anerkennung finden.

13. Januar 2022

Liste mit Häfen zum Entladen

Die strengeren Regeln in der Ostsee und die auch strengere Durchsetzung der Regeln erfordern in der Törnplanung ein genaueres kalkulieren der Grau- und Schwarzwasserkapazitäten.

Der Schiffsvertreter für die Small Ships Bernd hat sich die Mühe gemacht und im deutschen, bzw. dänischen Fahrtgebiet alle Häfen zu listen, die eine Wasserabnahme ermöglichen. Die Liste erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder präzise Aktualität!

Die Liste finden Sie unten oder auf dieser Seite.

23. Dezember 2021

Jahresrundbrief 2021

Der Jahresrundbrief ist da!

Auch wenn dieses Jahr wieder ein Jahr mit Höhen und Tiefen war, besonders im Hinblick auf die Segelsaison ist dennoch viel passiert. Was genau, haben wir euch hier im Jahresrundbrief zusammengestellt.

Wir wünschen allen eine Frohe Weihnacht und einen wunderbaren Rutsch ins neue Jahr.

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