Über Uns

 

Die Sail Training Association Germany ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Bremerhaven, der sich für den Erhalt der Traditionsschifffahrt und deren Werte einsetzt. Wir betreuen und vernetzen Betreibervereine und deren Crews, fördern seemännische Aus- und Weiterbildung und unterstützen traditionelle Segelschiffe. Darüber hinaus bieten wir Förderungen für Jugendliche und junge Erwachsene für das Segeln auf den Mitgliedschiffen an.

Mehr erfahren

Last Minute Förderung

 

Du hast erst jetzt von der Förderung erfahren, dein Törn ist aber schon vorbei? Kein Problem! Bis 4 Wochen nach Reiseende kannst du noch einen Antrag stellen. Durch eines unserer Stipendien kannst du deinen Törnbeitrag nachträglich reduzieren. Natürlich gilt das auch für alle kommenden Törns auf den S.T.A.G.-Mitgliedsschiffen.

Antrag und Kontaktmöglichkeiten findest du hier.

Für Aktuelles und News: Einfach nach unten scrollen!

Aktuelles

Finanzielle Förderung für die Sail Training International-Konferenz in Kanada

Ihr interessiert euch für das Sail Training und würdet gern mehr darüber lernen? Bei der Konferenz der Sail Training International (STI)-Organisation in Québec (Kanada) am 29. und 30. Januar 2016 könnt ihr an Workshops teilnehmen, Kontakte zu Trainees, Crewmitgliedern und Schiffsbetreibern aus der ganzen Welt knüpfen und viel dazulernen. Ganz wichtig: Jeder, der sich für Sail Training interessiert, darf teilnehmen - ob nur einmal als Trainee mitgesegelt, oder schon jahrelang als aktive Deckshand, Maschinist,  Koch oder in einer anderen Position an Bord tätig! Die STI stellt dafür auf Antrag eine Förderung von 300 £ bereit. (Zusätzlich könnt ihr bei der S.T.A.G. eine Sonderförderung beantragen, über die aber unabhängig von der STI entschieden wird.) Hier die Infos zur STI-Förderung:

QUEBEC INTERNATIONAL SAIL TRAINING & TALL SHIPS CONFERENCE 2016 - TRAVEL BURSARIES FOR SAIL TRAINERS

As a valued member of the sail training community we very much hope that you are considering attending the conference in Quebec next January. The conference delegate rates have been held at last year’s level, flights to Quebec from Europe are currently available at competitive prices and the conference hotel offers five-star accommodation with an early bird room rate equivalent to around £100 per night. There is also a wide range of alternative budget accommodation available close by.

To further assist with the travel costs associated with attendance at the conference in Quebec, Sail Training International is providing a limited number of travel bursaries for sail trainers based outside of North America.

Up to 66 bursaries will be awarded. There will be a maximum of one bursary per organisation and up to a maximum of 10 bursaries will be awarded to delegates from any one country. The bursary payment is £300 and will be paid directly to the delegate, immediately after attending the conference.

Applications for bursaries should be made direct to Sail Training International and must be accompanied by a statement of support from yourNational Sail Training Organisation. Applications should be sent by email to Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

The closing date for applications is 30st November 2015.

Contact details for your National Sail Training Organisation can be found via the web-links here: http://www.sailtraininginternational.org/sail-on-board/national-sail-training-organisations

If you reside in a country which does not have a National Sail Training Organisation this should be made clear in your application.

In assessing applications for Travel Bursaries the following factors will be taken into consideration.

·       Merits of the individual case

·       Date of application

·       Regular participation of the represented organisation in sail training activities for young people

·       Willingness to participate in one of the conference sessions if required

Your application should include the following information:

·       Name

·       Address

·       Email address

·       Contact Telephone number

·       Date of birth

·       Sail training organisation represented

·       Nationality

  • Reasons why you believe you should be awarded a bursary

Applications for the travel bursary can be made by sail trainers who have already registered for the conference.

All applicants will be contacted after the closing date and informed of the status of their application.

Any queries related to the bursary application process should be sent toDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

110 Jahre Begeisterung, Tradition und Seemannschaft auf der ZUVERSICHT

Eines unserer ältesten Mitglieder, der Marstalschoner “Zuversicht”, feierte im September 110. Geburtstag. Sie kann eine lange, spannende Geschichte vorweisen.

Der Marstalschoner Zuversicht ist noch ein Relikt aus der Blütezeit der dänischen Handelsflotte, die im späten 19. Jh. vor allem in Marstal auf der Insel Ærø stationiert war. 1905 in Nyborg gebaut, wurde die Zuversicht – damals unter dem Namen "Else" – als Steinefischer in der Ostsee eingesetzt. Die Steine wurden vom Meeresgrund gefischt und als Hafenmole wieder abgeladen. Eine belastende Arbeit für Schiff und Mannschaft. Später erfuhr die Zuversicht viele Umbauten und ganz andere Einsatzbereiche, bevor sie 1980 als Jugendschulschiff umgebaut und von ihrem neuen Eigner nach Eckernförde geholt wurde. Der Kieler Verein Jugendsegeln e.V. erwarb das Schiff im Jahr 2001 und fährt seitdem mit Jugendlichen und Erwachsenengruppen. Jugendarbeit, die Vermittlung von traditionelle Seemannschaft und der Erhalt des historischen Schoners sind die Hauptaufgaben des Vereins. Am Samstag, den 26. September feierte die Zuversicht, zusammen mit dem Kieler Dampfschiff Bussard, das 110. Jubiläum ihres Stapellaufs mit Festgottesdienst und einem bunten Familienfest.

Zuversicht 1Zuversicht 2

Wenn alle an einem Mast ziehen: S.T.A.G. Zuschuss hilft der Franzius

Der erste Törn des Jahres 2015 führte die „Franzius“ fünf Kilometer die Weser abwärts. Nicht besonders weit für den originalgetreuen Nachbau eines Weserkahns, der zwischen April und Oktober normalerweise längere Distanzen auf Nord- und Ostsee zurücklegt. Doch die Fahrt zur Werft war nötig, denn die Holzmasten mussten für dringend anstehende Wartungsarbeiten gelegt werden. „Mast ziehen“ heißt das bei dem 23-Meter langen Plattbodenschiff, denn ein Kran zieht sie sprichwörtlich aus der Verankerung an Bord.

Nach fast genau einem arbeitsintensiven Monat wurden schließlich Großmast, Besanmast und der Klüverbaum wieder an ihre alten Positionen gebracht. 327 ehrenamtliche Arbeitsstunden leisteten 20 Vereinsmitglieder des Bremer Weserkahn Franzius e.V. in der Zwischenzeit „Wir haben die Masten geschliffen, und mit sieben Schichten Holzimprägnierung, Lasur und schließlich Lack gestrichen“, berichtet Vorstandsmitglied Bernd Voigt, der den Arbeitseinsatz gemeinsam mit Jens Göcke koordiniert hat. „Darüber hinaus wurde die Elektrik in den Masten überprüft und Wanten und Blöcke gewartet.“

Es ist das zweite Mal seit der Fertigstellung der „Franzius“ im Jahr 2000, dass der  kostenintensive, aber sicherheitsrelevante Arbeitseinsatz „Mast ziehen“ nötig war. Rund 10.000 Euro hat die Aktion insgesamt gekostet, einiges davon konnten durch Spenden gedeckt werden, weiß Helmut Detken, erster Vorsitzender des Vereins. Einen Löwenteil der wesentlich teurer als erwartet ausgefallenen Reparatur übernahm die S.T.A.G. mit einem finanziellen Zuschuss von 8.000 Euro. Herzlichen Dank dafür!!

Text: Kristina Müller

 

IMG 3511franzius 3

franziusfranzius 4

Großzügige Hilfe der S.T.A.G. bei der Erneuerung des Großmastes auf „Albatros“

Im vergangenen Winter stellte sich heraus, dass der damals 27 Jahre alte Großmast unseres Mitgliedsschiffes „Albatros“ erneuert werden musste. An der Steuerbordseite war eine größere Stelle „torfig“, die nicht mehr gespundet werden konnte.

Glücklicherweise konnte der Betreiberverein CLIPPER D.J.S. e.V. mit Hilfe der Werft von Peter Ring-Andersen im dänischen Svendborg schnell einen geeigneten Stamm beschaffen. Und die Winterarbeiter der „Albatros“ standen bereit, den alten Mast zu ziehen und den neuen zu setzen. Es blieb die Belastung von CLIPPER mit den unvorhergesehenen Kosten des neuen Mastes.

In dieser Situation half die S.T.A.G.

Bereits im vergangenen Jahr kam der „Albatros“ die Änderung der Förderrichtlinie der S.T.A.G. zugute, nach welcher Reisen Jugendlicher auf sämtlichen Mitgliedschiffen auch dann gefördert werden können, wenn diese außerhalb der STI-Races stattfinden.  Hierdurch war es der S.T.A.G. möglich, die Reise einer jungen Mitseglerin auf der „Albatros“ zu unterstützen.

Außerdem stellt die S.T.A.G. in ihrem Jahresbudget einen erheblichen Betrag zur Verfügung, um Reparaturen und Instandhaltungen an den Mitgliedsschiffen zu unterstützen. CLIPPER hat sich sehr gefreut, dass die S.T.A.G. sich in diesem Rahmen an den Kosten des neuen Mastes mit einem Betrag von € 10.000,00 großzügig beteiligt hat. Hierfür dankt  der Vorstand von CLIPPER im Namen aller Mitglieder der S.T.A.G. ganz herzlich und würde sich freuen, wenn auch viele der eigenen Mitglieder die S.T.A.G. und deren Ziele weiterhin unterstützen würden.

Text: Jens Biederer